Archiv für August 2016

Bundeswehr-Werbeoffensive zur Olympiade

Die Bundeswehr bei Olympia: Fakten zur Spitzensportförderung durch die Bundeswehr


Wusstet ihr schon?

Dass fast ein Drittel (127 von 423) Sportlerinnen und Sportlern des deutschen Teams bei der Olympiade in Rio 2016 Soldaten/ SoldatInnen waren?

Dass in der BRD die Hochleistungs- bzw. Spitzensportförderung von öffentlichem und nationalem Interesse ist?

Dass die Bundeswehr einer der größten Förderer des Hochleistungssports in Deutschland ist?

Dass die Bundeswehr mit einem Personalansatz von 827 Dienstposten den deutschen Spitzensport fördert?

Dass die Kosten, die in Zusammenhang mit der Spitzensportförderung der Bundeswehr zu sehen sind, z.Zt. rd. 32 Mio. € pro Jahr betragen?

Dass die Spitzensportlerinnen und Spitzensportler grundsätzlich als freiwillig Wehrdienstleistende (FWDL) für 12 Monate eingestellt werden?

Dass die SportsoldatInnen eine bedarfsgerechte Aus-, Fort- und Weiterbildung (militärischer Dienst), die den Erhalt der militärischen Grundfertigkeiten sicherstellen soll, durchlaufen?

Dass zudem das Einverständnis der Sportlerinnen bzw. Sportler vorausgesetzt wird, an der Ausbildung zum Feldwebel-Truppendienst teilzunehmen?

Dass die Spitzensportlerinnen und Spitzensportler auch in das Dienstverhältnis eines Soldaten auf Zeit berufen werden können?

Dass wenn die Spitzensportlerinnen bzw. Spitzensportler die Voraussetzungen für den Verbleib in der Spitzensportförderung der Bundeswehr nicht mehr erfüllen (z.B. Aberkennung des Bundeskaderstatus), sie in die Truppe versetzt und dort entsprechend ihrer militärischen Ausbildung und ihres Dienstgrades eingesetzt werden?

Dass die Spitzensportförderung der Bundeswehr auch in Zukunft ein wichtiger Garant dafür ist, dass die BRD eine führende Stellung im Weltsport beibehalten kann?

Die Begründung/ Grundlage für die Förderung durch die Bundeswehr sieht wie folgt aus:
Nach außen repräsentieren die SpitzensportlerInnen der Bundeswehr die Bundesrepublik Deutschland. Schließlich wird das Bild Deutschlands in der Welt auch durch das Auftreten seiner Athleten bei internationalen Wettkämpfen geprägt.
Die Bundesregierung wurde bereits im Mai 1968 durch Beschluss des Deutschen Bundestages aufgefordert, „zur Förderung von Spitzensportlern bei der Bundeswehr Fördergruppen einzurichten, die soweit wie möglich an Leistungszentren der Sportverbände angelehnt werden sollten“. Auf dieser Grundlage wurden durch das Bundesministerium der Verteidigung nach gemeinsamen Beratungen mit dem damaligen Deutschen Sportbund und dem Bundesministerium des Innern (BMI) in 1971 erstmalig „Regelungen für die Spitzensportförderung in der Bundeswehr“ herausgegeben.

Quellen:
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Bundeswehr abschaffen – Mach was wirklich zählt!