Archiv für März 2014

Neue Bundeswehrauftritte in Hamburg

Eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE gibt Auskunft über die neuen Werbe- und Rekrutierungstermine der Bundeswehr in der gesamten Bundesrepublik. Die anstehenden Termine in Hamburg sind folgende:

8.4. Schulveranstaltung an der Stadtteilschule (21033), 11. Klasse
8.4. Konzert des Musikkorps (20539)
10.4. Truppenbesuch bei der Helmut-Schmidt-Bundeswehruniversität der Berufsbildenden Schulen Stendal
9. und 10.5. Open-Air-Konzert der Big-Band der Bundeswehr (Hafengeburtstag)
11.5. Konzert im Gottesdienst anlässlich des Hafengeburtstages (20459)
9.-11.5. Kriegsschiff-Besichtigungen und Bundeswehrradio beim Hafengeburtstag
13.5. Jobcenter (BIZ)
20.5. Schulveranstaltung im Luisen-Gymnasium Hamburg-Bergedorf (10. und 11. Klasse)
25./26.6. Messe Vocatium
30.6. Tagesseminar Gymnasium Hummelsbüttel (keine Angaben zur Altersstufe)

Wir appellieren an alle SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen, sich an die verantwortlichen Stellen und Personen zu wenden und sie aufzufordern, die zivilmilitärischen Kooperation mit der Bundeswehr umgehend einzustellen!

Bundeswehr beim 825. Hamburger Hafengeburtstag

Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) hat einen Artikel zur Militarisierung der Gesellschaft am Beispiel des Hamburger Hafengeburtstags publiziert, der vom 9. bis zum 11. Mai im Hamburg zum 825. Mal gefeiert wird. Wir dokumentieren im Folgenden den Beitrag mit dem Titel „Profaner Partymilitarismus“.


Profaner Partymilitarismus
Die Bundeswehr beim 825. Hamburger Hafengeburtstag

Von Christian Stache (07.03.2014)

Das Programm des 825. Hamburger Hafengeburtstags – ein von der Stadt Hamburg zelebriertes, alljährliches Event entlang des Elbufers im Stadtteil St. Pauli –, der dieses Jahr vom 9. bis zum 11. Mai gefeiert wird, steht noch nicht komplett fest.[1] Aber das Landeskommando Hamburg der Bundeswehr, die für die Hansestadt zuständige territoriale Verwaltungseinheit des Militärs, hat seine zweifelhaften Attraktionen bereits bekannt gegeben. Neben der üblichen Waffenschau, Werbung für den Kriegsdienst und Imagepflege will sie vor allem mit Musik und dem hauseigenen Radio-Sender bei den Besuchern punkten.
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